Klassische Mikroskopie

Die klassische Mikroskopie nutzt die unterschiedlichen Transmissions- oder Emissionseigenschaften heterogen aufgebauter Proben. Diese alte und sehr zuverlässige Methode kann Strukturen bis in den Größenbereich von µm auflösen.
Die Vorteile dieser Methode liegen in dem großen Anwendungsbereich, der schnellen Verfügbarkeit der Ergebnisse und der hohen Leistungsfähigkeit bei vergleichsweise geringen Kosten. Moderne Erweiterungen, wie digitale Kamerasysteme machen diese Technik zudem weitgehend automatisierbar.
Die Nachteile der klassischen Mikroskopie liegen in der Beschränkung auf zweidimensionale, d.h. flächige Proben. So können vor allem Oberflächen oder sehr dünne (einige 10 µm) Objekte untersucht werden. Der zweite Nachteil ist die weitgehende Beschränkung auf den sichtbaren Spektralbereich.